1 Tscherescha

Tscherescha (Kirsche) erzählt von einer kurzen, intensiven Beziehung, die trotz ihrer Aussichtslosigkeit tiefe Spuren hinterlässt. Zwischen Sehnsucht, Nähe und Loslassen kreist der Song um die Erinnerung an eine junge Frau mit kirschschwarzen Augen, deren Ausstrahlung und Gegenwart weiterwirken, auch nachdem sich die Wege längst getrennt haben. Melancholisch, zugleich hoffnungsvoll und voller innerer Kraft beschreibt das Lied jene seltenen Begegnungen, die vielleicht keinen Bestand haben konnten, aber dennoch etwas in uns entzünden, das bleibt.

Text e musica: Gion Fry | Arranschament: Gion Fry e Pascal Sieber

Gion Fry: Vusch principala, ghitara acustica, keyboard | Pascal Sieber: Secunda vusch, ghitara electrica, keyboard | Peter Haas: Battaria | Alex Brändle: Solo cun la Hammond | Christian Roffler: Orgla da Hammond | Severin Graf: Bass


2 Sheringham

Sheringham erzählt von Einsamkeit, Erinnerung und einem stillen Prozess der Selbstfindung in einer Küstenstadt in der englischen Region Norfolk. Zwischen leeren Strassen, einer Bar voller unausgesprochener Geschichten und den Blicken fremder Menschen verschwimmen Beobachtung und Selbstreflexion. Der Song handelt davon, wie man sich in unbekannten Orten und anderen Menschen manchmal auch selbst begegnet.

Text: Gion Fry | Musica: Pascal Sieber | Arranschament: Gion Fry e Pascal Sieber

Gion Fry: Vusch principala, sedunda vusch | Pascal Sieber: Ghitara acustica ed electrica, sedunda vusch | Patrik Schwitter: Battaria | Christian Roffler: Orgla Hammond | Severin Graf: Bass


3 Anavon

Anavon (Vorwärts) erzählt von den ersten Wirren der Liebe und von zwei jungen Menschen, die lernen müssen, mit Verletzungen, Unsicherheit und Sehnsucht umzugehen. Zwischen Tränen, Nähe und Hoffnung handelt der Song davon, dass man gewisse Erfahrungen der Liebe selbst durchleben muss – und dass genau darin auch etwas Verbindendes und Schönes liegen kann.

Text e musica: Gion Fry | Arranschament: Gion Fry e Pascal Sieber

Gion Fry: Vusch principala, ghitara electrica, keyboard | Pascal Sieber: Ghitara acustica, secunda vusch, keyboard | Peter Haas: Battaria | Christian Roffler: Orgla Hammond | Severin Graf: Bass


4 Plascher

Plascher (Freude) beschreibt die stille Intimität eines gemeinsamen Morgens und die besondere Wärme zwischen zwei Verliebten. Zwischen verschlafenen Blicken, Gesprächen und kleinen Gesten erzählt der Song von einer Lebensfreude, die ansteckend wirkt und selbst die einfachsten Momente besonders macht. Feinfühlig und voller Leichtigkeit handelt das Lied von der Freude daran, mit einem Menschen zusammen zu sein, der einem guttut.

Text e musica: Gion Fry | Arranschament: Gion Fry e Pascal Sieber

Gion Fry: Vuschs, ghitara acustica, battaria electronica, keyboard | Pascal Sieber: Ghitara electrica, battaria electronica | Christian Roffler: Clavazin | Lucas Schwarz: Bass


5 Stad

SiAT · Stad

Stad (Sommer) erzählt von einem euphorischen Sommer in der Provence und von der intensiven Freundschaft zweier junger Männer, die sich gemeinsam durch Nächte voller Musik, Hitze, Cafés und mediterraner Lebensfreude treiben lassen. Zwischen überfüllten Strassen, langen Abenden und Ausgelassenheit beschreibt der Song das Gefühl, für einen Moment ganz im Leben aufzugehen – leicht, wild und frei wie der Sommer selbst.

Text: Gion Fry | Musica: Pascal Sieber | Arranschament: Gion Fry e Pascal Sieber

Gion Fry: Vuschs, ghitara acustica, keyboard | Pascal Sieber: Ghitara electrica, keyboard | Peter Haas: Battaria | Severin Graf: Bass


6 Ti ed jeu

Ti ed jeu (Du und ich) erzählt von den Unsicherheiten einer Beziehung und von Momenten, in denen man einfach nicht mehr weiss, was richtig ist. Der Song handelt davon, einander trotzdem nicht loszulassen, Dinge manchmal einfach stehen zu lassen und Schritt für Schritt weiterzugehen.

Text: Pascal Sieber | Musica: Pascal Sieber | Arranschament: Gion Fry e Pascal Sieber

Gion Fry: Vusch principala | Pascal Sieber: Ghitara acustica, ghitara electrica, Erhu, secunda vusch | Peter Haas: Battaria | Severin Graf: Bass


7 Sco glatsch II

Sco glatsch II * (Wie Eis) spiegelt die Wut und Zerrissenheit wider, nicht loslassen zu können. Das Lied beschreibt das Gefühl, wenn jemand weiterhin ungefragt in den eigenen Gedanken auftaucht und emotionales Chaos hinterlässt.

* Sco glatsch II ist eine neue Aufnahme eines 2014 veröffentlichten Songs.

Text: Gion Fry | Musica: Gion Fry | Arranschament: Gion Fry e Pascal Sieber

Gion Fry: Vusch principala, ghitara acustica | Pascal Sieber: Ghitara electrica, ghitara acustica, secunda vusch | Peter Haas: Battaria | Christian Roffler: Orgla Hammond | Severin Graf: Bass


8 Gianteren II

Gianteren II, was so viel wie „Verdammt!“ bedeutet, erzählt von einem Mann, der sich zu einer attraktiven Frau hingezogen fühlt, während ihn das endlose Gerede seines Gegenübers davon abhält, den entscheidenden Schritt zu wagen. Zwischen Gereiztheit, Tagträumen und verpasstem Moment beschreibt der Song jenes flüchtige Gefühl, wenn einem eine Möglichkeit langsam entgleitet.

* Gianteren II ist eine neue Aufnahme eines 2007 veröffentlichten Songs.

Text: Gion Fry | Musica: Gion Fry | Arranschament: Gion Fry e Pascal Sieber

Gion Fry: Vuschs, ghitara acustica | Pascal Sieber: Ghitara electrica | Peter Haas: Battaria | Severin Graf: Bass


9 Jeu sai

Jeu sai (Ich weiss) bewegt sich zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen Erinnerung, Sehnsucht und der Frage, ob diese Liebe überhaupt jemals real war. Durch zarte Bilder und kreisende Gedanken entfaltet der Song den überwältigenden Gefühlsrausch junger Liebe – voller Hoffnung, Unsicherheit und verpasster Gelegenheiten.

Text: Gion Fry | Musica: Pascal Sieber | Arranschament: Gion Fry e Pascal Sieber

Gion Fry: Vuschs, ghitara acustica, keyboard, battaria electronica | Pascal Sieber: Ghitara electrica, keyboard, battaria electronica | Peter Haas: Battaria | Severin Graf: Bass


10 Elmar

SiAT · Elmar

Elmar ist eine sehr persönliche Reflexion über den Verlust eines Freundes aus Kindertagen, der in die Sucht abrutschte und viel zu jung an einer Überdosis starb. Zwischen Trauer, Hilflosigkeit und Wut richtet sich der Song auch gegen die Macht, die ein solches Leid zulässt, und gegen die bittere Ohnmacht angesichts eines Lebens, das viel zu früh zerbricht.

Text, Musica ed Arranschament: Gion Fry

Gion Fry: Vuschs, ghitara acustica, keyboard | Peter Haas: Battaria | Christian Roffler: Orgla Hammond | Severin Graf: Bass


11 Nus tapagnacs

Tapagnacs (Dummköpfe) erzählt von einer intensiven ersten grossen Liebe, die langsam an Missverständnissen, Stolz, Diskussionen und den kleinen Reibungen des Alltags zerbricht. Zwischen Nähe, Überforderung und aufrichtiger Zuneigung beschreibt der Song zwei Menschen, die sich tief lieben, aber dennoch nicht verhindern können, sich gegenseitig zu verletzen und voneinander zu entfernen. Musikalisch und atmosphärisch lehnt sich das Lied an die Erzählweise italienischer Cantautori wie Fabrizio De André oder Antonello Venditti an.

Text e Musica: Gion Fry | Arranschament: Gion Fry e Pascal Sieber

Gion Fry: Vuschs, ghitara acustica, keyboard | Pascal Sieber: Ghitara electrica, ghitara acustica, keyboard | Peter Haas: Battaria | Christian Roffler: Orgla Hammond | Severin Graf: Bass


12 Gina

SiAT · Gina

Gina erzählt von Abschied, Verlust und der langsamen Rückkehr von Hoffnung. Der Song handelt von einem geliebten Menschen, der zwar nicht mehr da ist, dessen Wärme, Zeichen und Erinnerungen jedoch weiterleben. Inspiriert von der Vorstellung, dass ein Mensch erst wirklich stirbt, wenn er vergessen wird, beschreibt das Lied, wie Liebe und Verbundenheit selbst über den Tod hinaus in uns weiterbestehen können.

Text, Musica ed arranschament: Gion Fry

Gion Fry: Vusch e clavazin cun ala


13 tempipa dal temp

tempipa dal temp (pfeif auf die zeit) basiert auf fünf Haikus von Benedetto Vigne aus seiner 2016 erschienenen Sammlung diari giapunais und wurde erstmals 2017 im Rahmen des literarisch-musikalischen Projekts Haikulala in Zürich aufgeführt.

Gesungen auf Rumantsch Grischun entfaltet das Lied eine ruhige und poetische Einladung, unabhängig von den Umständen des Lebens gelassen zu bleiben.

Text: Benedetto Vigne | Musica: Gion Fry | Arranschament: Gion Fry e Pascal Sieber

Gion Fry: Vuschs, ghitara acustica | Pascal Sieber: Ghitara acustica | Severin Graf: Bass